10 Fehler in der Hundeerziehung

Du willst deinen Hund erziehen? 10 Gründe, warum dein Vorhaben scheitert

“Einen Hund haben ist toll”, sagt Jasmin und sagt dann: "Aber… nachdenklich schaut sie in die Runde… "aber der Hund muss folgen, sonst wird das ein Spießrutenlauf."

Jasmin muss es wissen. Sie hatte eine Zeit lang einen Hund, der nicht folgte oder nur manchmal oder nur in bestimmten Situationen.

Jasmin sagt: Mein Hund konnte total gut sitz und bleib.

Gruende warum das mit der Hundeerziehung nicht klappt

Platz und sitz sind statische Kommandos und immer ein Anfang... aber eben auch nur die halbe Miete.

Aber wenn ich mal gerufen habe, kam er nicht, nur manchmal.

Anfangs, sagt Jasmin schon, aber dann nicht mehr. Plötzlich, wie aus heiterem Himmel war das weg.

Da war der Hund gerade mal 12 Monate alt.

Und ... fährt Jasmin weiter fort, das bleibt ja nicht bei einem nicht kommen. Das “nicht kommen” hat ja Konsequenzen: Eine Rauferei, weggelaufen wegen einer läufigen Hündin, jagen gehen…

Am Ende, so erzählt sie hatte sie nur noch Angst, vor jedem einzelnen Spaziergang. An Abgeben hatte sie sogar mal gedacht, soll sich doch wer anders mit dem Hund rumschlagen, war ihre Idee. Aber sie wusste: Das waren meine Fehler, die ich gemacht habe und ich hatte ihn ja trotzdem lieb. Zu Hause war er der beste Hund, den man sich wünschen konnte. Zutraulich, lieb und anschmiegsam. 

Aber sobald wir raus sind, legte er den Schalter um. Da war ich dann Luft für ihn. Die Gefühle, die sie mit Burney durchlebte, erzählt sie: Gingen von Freude und stolz über in Wut und Scham.

Natürlich hatte sich Jasmin Hilfe geholt, eine Schleppleine sollte es richten. Ein Maulkorb. Eine Schleppleine gegen das Abhauen und ein Maulkorb gegen die Beißereien mit anderen. Beides legte sie nach ein paar Monaten wieder beiseite. Die Schleppleine hatte sich einmal in einem Ast verfangen, als er es doch geschafft hatte sich loszureißen. Burney hing 2 volle Tage fest und fing an das Ding durchzubeißen. Seitdem wusste er wie er der Schleppleine entkommen konnte. Den Maulkorb legte Jasmin nicht mehr an seit dem Tag, als ein anderer Hund Burney stellte und dieser sich nicht wehren konnte.

Maulkorb als Erziehungshilfe

Ein Maulkorb zur Sicherheit und als Erziehungshilfe... hilft zwar regelt aber nicht alles.

Burney starb, wie er gelebt hatte. Ohne Jasmin. Er wurde von einem Zug überfahren. Sobald Jasmin die Geschichte erzählt, hat sie Tränen in den Augen. Sie sagt: Das sind Tränen des Mitleids und des Vorwurfs. Sie hofft, dass er mit einer läufigen Hündinnen-Spur in seiner Nase überrollt wurde und gleich tot war.

 

Der größte Fehler: Unwissenheit und menschliches Denken

 

Ihre größten Fehler kennt Jasmin heute. Sie hat nun, bevor sie sich wieder einen Hund zulegt, einen Online-Kurs belegt und da ist ihr vieles klar geworden.

Sie sagt: “Ich habe mich auf meinen anfänglich guten Erziehungs-Ergebnissen ausgeruht. Nicht wissend, wie sich der Hund weiter entwickeln wird. Heute weiß ich, das war zu früh.

Jasmin kann ihre Fehler einzeln aufzählen. Sie kennt sie. Hätte sie damals gewusst, was sie heute weiß, würde Burney noch leben und auf ihren Rückruf folgen, da ist sie sich sicher.

Hundeerziehung klappt nicht immer
Vielleicht war da die Welt noch in Ordnung mit der Erziehung

Burney steht für viele Hunde in Deutschland und Jasmin für viele Hundebesitzer|innen.

Sie sind kein Einzelfall.

Würden wir nun über Jasmins Fehler diskutieren, würden wir bei Dingen anfangen von denen Jasmin und Burney noch weit entfernt waren, weil sie es nicht besser wußte. Denn die 10 schlimmsten Fehler, die einem Hund das Leben kosten können, sind nicht die falsche Erziehungsmethode oder ein Leckerli zuviel oder zu wenig. 

Die 10 schlimmsten Erziehungsfehler haben einen ganz anderen Ursprung, du wirst staunen.

 

Die Top 10 Fehler von Jasmin und vielen anderen Hundebesitzer|innen:

 

  1. Das wird besser. Das ist eine Phase.
  2. Everybodys Darling
  3. den Hund verteidigen
  4. Fehler zulassen
  5. nicht handeln obwohl es schlimmer wird
  6. zu wenig Wissen
  7. den Hund zu gerne mögen
  8. Den Hund nicht mehr kennen & aufgeben
  9. Falsch reagieren oder gar nicht reagieren
  10. Ausreden

 

1. Das wird besser, das ist eine Phase:

Jasmin hat, anders als andere Hundebesitzer|innen schon im Welpenalter mit der Erziehung angefangen. Die ersten Wochen und Monate folgte der Jungrüde eins A. Dann begann Jasmin die Spaziergänge zeitlich auszudehnen. Sie wusste: Diese lange Zeit kann der junge Hund sich nicht mehr auf sie konzentrieren. Was bedeutete: Mehr Freizeit für den Jungrüden stand nun auf dem Programm. Mehr Freizeit bedeutet: Der junge Hund konnte seine Bedürfnisse auf jedem Spaziergang ausbauen und daran feilen: Wildspuren, Hündinnen, kastrierte Rüden… schnuppern und suchen war bald seine Leidenschaft. In seinem Gehirn schalteten sich alle Synapsen auf Grün und seine Endorphine jagten durch den Körper. Jede einzelne Spur glich einem Glücksgefühl und je länger er auf ihnen verweilen konnte, desto stärker wurde der Drang, mehr davon haben zu wollen.

Jasmins Anwesenheit war in dieser Zeit komplett gelöscht. 

Ab und zu hörte er dumpf in weiter Ferne ihr rufen, folgte aber nicht und das war konsequenzlos für ihn. 

Zu diesem Zeitpunkt dachte Jasmin noch,  dass sich das Verhalten wieder verändern würde. Zumal Burney in der Hundeschule immer noch glänzte und sogar als Vorzeigeschüler gehandelt wurde. Klar, Hundeschule, eingezäunter Bereich, keine Spuren, kein Wild, kein Wald nur Jasmin und ihre Leckerli. Wer hätte dazu dann nein gesagt?

2. Nett sein wollen: Everybodys Darling.

Jasmin hatte bis zu diesem Zeitpunkt ein enorm enges Verhältnis zu Burney und Burney zu ihr, so hatte es zumindest den Anschein. Jasmin liebte den gut aussehenden Jungrüden, der immer wieder bewundernde Blicke auf sich zog über alles. Heute sagt Jasmin so verrückt das klingt, aber sie wollte von Burney gemocht werden. Und nicht nur gemocht, sie wollte für ihn speziell sein - genauso wie er es für sie war. Jasmin ist zu diesem Zeitpunkt 36 Jahre alt. Das dieses “speziell sein zum Hund” so nicht funktioniert, weiß sie heute. Damals ließ sie, um seine Zuneigung nicht zu verlieren, vieles durchgehen, den Kommruf, das hastige Aussteigen aus dem Auto, den Knurrer beim Nachbarsrüden… 

Sie wollte von ihm gemocht werden und da waren ihr Leckerlis verteilen lieber als den Hund zu korrigieren oder ihm sogar etwas vorzuenthalten.

Er sollte sich wohlfühlen und gerne bei ihr sein.

3. den Hund verteidigen

Einmal hat Burney einen Dackel gepackt und geschüttelt, weil der an seiner Schnupperstelle auch schnuppern wollte. Der Besitzer des Dackels ist ausgeflippt, aber Jasmin meinte nur “selbst schuld”, dann muss er halt woanders schnuppern. Überhaupt stieg die Zahl, in der Burney unangenehm auffällig wurde, Jasmin sagte, sie hätte das als Halbstarken-Gedöns weggesteckt. Sie dachte: Wenn der mal im Besitz aller Hormone ist, pendelt sich das wieder ein.

Dem war nicht so. Mit 18 Monaten verbeißt sich Burney in einen Mischlingsrüden, es ging wieder um eine Schnupperstelle, eine Ressource, die Burney nicht teilen wollte, und nur weil der andere Hund das gleiche Kampfgewicht hatte, ging der Fall (bei den jeweiligen Versicherungen) glimpflich aus. 

Jasmin meidete ab dato diese Ecke als Spaziergehrunde und ging hier nur noch antizyklisch, dann wenn mit wenig Hunden zu rechnen war. An Übungen mit ihr hatte Burney seit langem schon kein Interesse mehr nur in der Hundeschule am Samstag schien die Welt noch in Ordnung.

4. Fehler zulassen

Die Fehler, die sich zwischen ihr und Burney einschlichen, die unzählig ignorierten Kommandos … all das wurde von ihr toleriert. Immer mit dem Denken: wenn der Hund erst einmal fertig entwickelt ist… dann. Bis zu diesem Tag X und wann der kommen sollte, wusste niemand, konnte sich Burney völlig frei selbst erziehen und entwickeln. Und zwar zu seinen Gunsten, seinen Bedürfnissen als Rüde entsprechend.

Fehler, die anfangs leicht korrigiert werden hätten können, wurden nun zu Problemen. 

5. nicht handeln, obwohl es schlimmer wird

Natürlich fühlte sich Jasmin schon lange nicht mehr wohl in ihrer Haut, wenn sie ehrlich war, aber ehrlich sein und handeln sind zwei paar Stiefel. Ehrlich war Jasmin nur zu sich selbst, und das auch nur manchmal, wenn sie besonders merkte, dass sie Burney gar nicht mehr im Griff hatte. Die andere Zeit verwöhnte sie ihn glücklich zu Hause auf der Couch. Da nahm sie ihm auch das Versprechen ab, das sich bald alles ändern würde ...

6. zu wenig Wissen

Jasmin sagt, sie hatte schon Ahnung von Hunden. Aber die reichte bei Weitem nicht aus. Hin und wieder hat sie ein Buch über Hundeerziehung gelesen oder Youtube Videos geschaut, aber geholfen hätte ihr das nicht. Sie wusste ja nicht einmal was gerade überhaupt falsch lief, nachdem der Beginn so vielversprechend war und sie wusste auch nicht, wo sie hätte ansetzen müssen.

7.  Den Hund zu gerne mögen

Heute weiß sie, dass sie den Hund einfach zu gerne mochte. Sie hätte ihm immer wieder alles verziehen. Aber das gerne mögen war ja nicht das Problem - das Problem war nie zu hinterfragen, ob es ihm in der Rolle, in der er mittlerweile war, auch gut ging. Einen Hund zu mögen heißt, Verantwortung für ihn zu übernehmen und das heißt zu schauen, dass er in seinem zu Hause (in seinem Alltag) am richtigen Platz ist. Deshalb kann man den Hund ja trotzdem total gerne mögen, aber eben mit dem Blick, ob es ihm auch gut geht. Man muss sich fragen, ob es einem Hund gut geht, wenn der ständig in Konflikte gerät? Klar ist ihr heute, dass ein Hund sich von alleine nicht mehr aus dem Kreislauf, in dem er steckt, rausziehen kann, sondern dass sie als Besitzerin das hätte in Angriff nehmen müssen.

8. den Hund nicht mehr erkennen & aufgeben

Lange Zeit glaubte sie den Hund in und auswendig zu kennen. Das war dann vorbei. Zwischen dem 15 und 24 Monat hatte sie einen fremden Hund draußen bei sich. Zu Hause war alles wie immer. Aber sobald sie rausgingen, zerrte er an der Leine, pöbelte andere Hunde an bis sie ihn einfach nicht mehr an die Leine nahm. Dann war es besser, aber nur, weil er dann auf Abstand pöbeln konnte und sie nicht unmittelbar betroffen war. Damit fühlte sie sich besser, dem Hund hat das nicht geholfen.

Das war auch die Zeit in der er oft weggelaufen ist. Nase runter und irgendeiner Spur hinterher. Jasmin ist oft stundenlang umher geirrt auf der Suche nach ihm. Sie sagt: sie kannte ihren Hund nicht mehr, wenn sie ihn endlich gefunden hatte, blickte sie oft in große leere Augen. Das war die Zeit der totalen Hilflosigkeit. In der Zeit hat sie innerlich aufgeben. Sie wusste, das ändert sich nicht mehr.

9. Falsch reagieren oder gar nicht reagieren

Einmal, erzählt sie, hat sie ihm die Leine übergebraten, als sie ihn endlich nach Stunden der Suche wiedergefunden hatte. Auf dem Heimweg hat sie nicht ein einziges Wort mit ihm gesprochen und zu Hause hat sie ihre Attacke bereut und sich bei ihm entschuldigt. Sie wusste das nichts mehr richtig ist und hat entweder gar nicht reagiert oder falsch immer mit der Angst im Nacken etwas falsches zu machen oder es noch schlimmer zu machen. Was letztlich ja auch passiert ist. 

10. Ausreden

Nach jedem Vorfall hat sie sich fest vorgenommen: Morgen mache ich alles anders. Morgen gehen wir eine Stunde an der Leine oder ich leine ihn gar nicht mehr ab oder ich fahre mit ihm nur noch am Fahrrad...oder. Auf jeden Fall fing der Satz immer an mit “Morgen mache ich” und als der Morgen da war, hatte sich die Wut gelegt und alles fing von vorne an. Diesmal habe ich ihn im Griff, er muss nicht angeleint bleiben und schon hörte sie das Klick des Hakens und sah zu wie sie Burney ableinte. Jasmin sagte, das Gefühl kam einem Junkie nahe, der sich nach seinem Schuss von den Drogen verabschiedete. Egal, was es war sie hatte immer eine Ausrede oder eine Erklärung parat.

 

Diese 10 Gründe, warum Hunde-Erziehung schief geht, sind leicht aufzulösen:

 

  1. Das wird besser. Das ist eine Phase.
    Nein, das wird nicht besser von alleine. What you get is what you see. Das was du bei deinem Hund siehst und erlebst wird mehr oder schlimmer, wenn du es nicht veränderst.

  2. Everybodys Darling
    Wir alle wollen geliebt werden, fast alle. Trump wollte das nicht. Soll heißen: Man erkennt Menschen, die nicht geliebt werden wollen. Und geliebt werden wollen ist auch eine ganz normale und gute Sache - nur dein Hund weiß nichts davon, egal was du tust. Er denkt so nicht. Entweder hast du seinen Respekt oder er tanzt dir auf deiner Nase herum, weil er denkt das gehört so. Aber das ist nicht was du möchtest. Deshalb ist es gut fair und klar zu einem Hund zu sein und nicht zu denken, dass du ihm gefallen müsstest, damit er dich mag.

  3. Den Hund verteidigen
    Ich glaube, wir tun gut daran, damit aufzuhören, einen Hund verteidigen zu wollen oder zu müssen. Entweder wir wissen um ihn, dann ist alles gesagt oder wir glauben, die Welt mit unserer Verteidigung retten zu können und das geht nicht, stimmts? Gerade Hunde sind in dem Thema echt souverän und gelassen, davon können wir uns eine Scheibe abschneiden.

  4. Fehler zulassen
    Ein Fehler ist eigentlich nicht schlimm. Eigentlich. Einen Fehler öfters zuzulassen wird zu einem Problem. Deshalb ist es gut, wenn dir ein Fehler auffällt oder dich bei deinem Hund etwas stört oder er etwas tut, dass du in deinem Alltag nicht gebrauchen kannst: Ändere es sofort. Der Hund kann das alleine nicht mehr ändern, er braucht dich dazu. Warte also nicht darauf, dass es von alleine besser wird.

  5. Nicht handeln, obwohl es schlimmer wird
    Das ist die Fortführung von 4. Jetzt haben wir den Salat, der leicht behebbare Fehler verselbstständigt sich und wird schlimmer, unbrauchbarer und unberechenbarer. Handeln ist in der Hundeerziehung das Allerwichtigste. Wenn man mal nicht weiß, wie man richtig handeln sollte, hilft eine professionelle Trainer|in deines Vertrauens dir gerne weiter.

  6. Wissen fehlt
    Im Zeitalter von Google und Co fast nicht mehr möglich. Der Punkt es muss dich interessieren. Dein Hund muss dich interessieren. Der erzieht sich nicht von alleine und der findet sich auch nicht alleine in unserem Alltags-System zurecht. Der braucht deine Hilfe. Also los, streng dich an und frische dein Wissen auf, es gibt unzählige (also zumindest einen) gute Onlinekurse, mit denen du dich schon mal fit machen kannst für deinen Hund. Das ist nur fair.

  7. den Hund zu gerne mögen
    Was man mag, das sollte man fördern, stimmts? Den Hund nur mögen reicht nicht aus, um in unserem Alltag glücklich zu werden. Also für ihn reicht das nicht aus. Dir schon dich hat man ja lange Zeit an die Hand genommen und dir unser System auf Erden erklärt. Genauso hat das dein Hund verdient. Zeige ihm deine Zuneigung, indem du ihn nicht nur magst, sondern auch richtig top erziehst, denn nur ein Hund, der folgt, kann frei sein.

  8. Den Hund nicht mehr erkennen & aufgeben
    Aufgeben gibt es nicht. Der Hund wird, was du aus ihm machst. Wenn da was schief läuft oder gelaufen ist, Krone richten, aufstehen und ab zur professionellen Hundetrainer|in und ran ans Buffet. Gemeinsam mit deinem Hund kriegst du das hin - du musst nur den ersten Schritt machen, dein Hund kann das nicht.

  9.  Falsch reagieren oder gar nicht.
    Das lernst du bzw. das übst du. Einfach mal reagieren. Nicht hinunterschlucken und auch nicht wegsehen. Beide Strategien helfen bei einem Hund nicht. Das hat ja bei den Kindern schon nicht geholfen, oder? Und ehrlich lieber einmal falsch reagiert aber dafür geübt. Die meisten Missverständnisse geschehen, weil Hundebesitzer|innen alles tolerieren oder ignorieren. Beides ist mist für eine glückliche gemeinsame Zukunft. Da ist ein Fehler? Du siehst etwas, dass dir nicht gefällt: Ändere es jetzt.

  10.  Ausreden
    Don’t fool yourself, oder wenn du es machst mache es heimlich und gehe an was immer deine Ausrede betrifft.

Die gängigsten Ausreden:

  • das macht er sonst nie so
  • das ist das erste Mal
  • das macht er bald besser
  • das kommt mit einem Jahr
  • gestern konnte er das noch
  • wenn er älter wird, gehts besser

Das sind die top Ausreden, die uns vor uns selbst beschwichtigen. Die Wahrheit ist, nichts wird von alleine besser werden. Menschen sind oft Gewohnheitstiere oder faul. Diese Kombination ist für die Hundeerziehung eine gefährliche, denn die Folgen sind weitreichend. 

Deshalb mein Tipp, damit du nicht einmal in einen dieser 10 Gründe tappst: 

  • Mache dir einen Plan oder erstelle dir eine Liste, was dein Hund können muss, um sich in deinem Alltag zu recht zu finden.
  • Überlege, was du dafür tun musst, damit der Hund das lernt und kann. 
  • Was braucht er dafür? 
  • Welche Fähigkeiten muss er haben?
  • Dann wirfst du einen Blick auf deinen Hund und zählst auf, was er schon alles kann oder was noch mit ihm geübt werden muss
  • Der nächste Blick gehört dem: Wie ist dein Hund drauf, was weißt du heute schon über ihn?
  • Jetzt kommt die Frage der Fragen: Weißt du wie du das hinkriegst bei deinem Hund, also kennst du die Lernschritte damit er versteht, was er lernen soll?

Es grüßt Dich Claudia von KeinKoeter.

Noch mehr empfehlenswerte Artikel findest du in meinen Blog Kategorien:

Related Articles