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Dummytraining und die Frage: Machen Anti-Tausch Übungen Sinn?

Dummytraining und die Frage: Machen Anti-Tausch Übungen Sinn?

Ein Post mit einem Bild in FB lässt mich aufhorchen. Auf dem Bild siehst du einen 6 Monate alten Labrador sitzend, vor ihm liegen zehn verschiedene Gegenstände. Angefangen vom Lieblingsball bis hin zum Dummy – in einer Reihe nach hinten vom Hund weg.

Die Aufgabenstellung: der Hund darf oder soll auf Befehl jeweils den ersten Gegenstand - aus einer Reihe vor ihm liegender Gegenstände - picken und zurückbringen.

Geübt werden soll, dass der Hund nicht tauscht, nicht zu wählen beginnt oder versucht zu testen, was er am liebsten nehmen würde. Er soll immer das erste Stück picken und die anderen dahinterliegenden Stücke ignorieren.

Geübt wird also in erster Linie der "Gehorsam". Verpackt wird diese Tatsache hinter dem netter klingenden Wort: Anti-Tauschübung. 

Ich habe, damit du dir das besser vorstellen kannst, ein Foto nachgestellt (und alle Hunde wollten mit aufs Bild oder anders: Sie wollten sich ein Stück aus der Masse der Möglichkeiten picken.) Ich bin mir sicher, sie hätten die Reihenfolge nicht eingehalten… gut, da sitzt jetzt auch nicht nur ein Hund… Was die Übung sicherlich schwerer machen würde.

Dummytraining machen Tauschübungen Sinn?

Ein klassische Anti-Tauschübung. Die Aufgabe: der Hund soll immer den ersten Gegenstand picken und die anderen erst einmal ignorieren. Eine gute Idee?

"Üben ist immer klasse, aber was tun, wenn es schief geht?"

Zurück zur eigentlichen Aufgabe und dem FB Post. Meine Frage an dich, bevor ich weiterschreibe: Findest du die Aufgabe sinnvoll oder nicht? Zu gerne wüsste ich deine Antwort und würde mit dir darüber diskutieren.

Meine Gedanken zu dieser Übung kommen: jetzt.

Ich halte noch einmal die Eckdaten der Übung aus dem FB Post fest:

Hund: Labrador,
Gender: Rüde,
Alter: 6 Monate,
Fellfarbe: blond (Scherz)
Gegenstände: Tennisball, Fuchsschwanz, Zergel, Dummyente, Vollgummiball, 500g Dummy, etc.
Ausrichtungsort: zu Hause im heimischen Garten 

Die erste Frage, die sich mir stellt: Was tun, wenn es schiefgeht?

Was macht man, wenn der Hund am ersten Gegenstand schnuppert und dann schwups auf den dahinterliegenden Gegenstand springt und den packt? Oder wenn er beim ersten Mal schicken noch brav den vordersten Gegenstand bringt und der Fehler dann beim zweiten Mal schicken passiert?

Meine zweite Frage: was kann ein Hund mit 6 Monaten verstehen, welche "Rückschlüsse" zieht er aus der Übung?

Und meine dritte und letzte Frage: was lernt der Hund wirklich?

Sprich, wenn er heute alles richtig machen würde, würde er das dann morgen auch noch richtig machen oder würde er mit der Häufigkeit der Wiederholungen erst verstehen, dass da mehr liegt und er auch eine andere Wahl hat?

Was ist das Ziel der Übung? Dass er einen Fehler macht, damit man ihn korrigieren kann oder dass die Aufgabe glattgeht?

Ich bin mit der Übung im Konflikt, denn ich sehe mehr Probleme, die auf einen zukommen können, als dass sie einem helfen könnten.

Ich stelle mir vor, wie ein Junghund auf den ersten Gegenstand zusteuert und diesen bringt. Man jubelt oder auch nicht und fordert ihn auf den nächsten Gegenstand zu bringen. Bingo, wie beschrieben testet er den, lässt ihn dann fallen und springt zu einem Gegenstand weiter.

Nun kann man wie folgt reagieren und der Jungspund wird dann auch reagieren.

Man brüllt: NEIN. 
Er erschrickt und lässt das Ding fallen und weicht zurück oder er läuft ohne das Ding zu einem zurück.
Mist denkt man, fallen lassen ist auch doof.

Aber man hält am Ziel fest.

Man sagt ruhig: nein, nein, nein – geht auf ihn zu, nimmt ihm seine Wahl aus seinem Fang und legt es an die Stelle zurück, von der er es gepickt hat.

Jetzt geht man zurück an die Stelle, die dran gewesen wäre und fordere den Jungspund auf, das aufzunehmen, was er ja gerade nicht nehmen wollte.

Hm - du liest meinen Zweifel. Ist hier dann der Zwangsapport, vor dem ich gerne abrate, erlaubt und notwendig?

Mir würde die Übung jetzt schon keinen Spaß mehr machen, vom Sinn der Übung erst mal ganz abgesehen. 

Dummytraining machen Tauschübungen Sinn?

Beginnt ein Hund während eines Apportes zu buddeln, hat er entweder die Aufgabe nicht verstanden, geht seiner Lieblingsbeschäftigung nach oder will tauschen.

Aber eine innere Stimme schreit: DER HUND MUSS IMMER DAS ERSTE STÜCK PICKEN! 

Ach ja, Theorie und Praxis. Das erinnert mich an den Tag an dem ich mit meinem damaligen Labrador Carron zur Jagd eingeladen war. Jäger und Hundeführer*innen gingen in einer Reihe und ein Hase ging hoch. Schüsse fielen. Der Hase überschlug sich und blieb liegen. 

Ein Münsterländer wurde ins Gebiet geschickt. 

Er stand über den Hasen als ein Reh aus dem Gebüsch hochging und Gas gab. Der Münsterländer überlegte nicht lange und schoß dem Reh hinterher. Der Hase lag noch da und zuckte. Ein zweiter Hund wurde geschickt … Doch auch er nahm die Fährte des flüchtenden Rehs auf. Als Carron an die Reihe kam, zeigte ich gerade nach vorne und sagte „Carron apport“. Es mag einfach oder auch nur blöd klingen, aber ihm war seine Aufgabe klar. Er stürzte hinaus zum Hasen, packte den und brachte ihn geradewegs zu uns zurück.

Auch wenn Carron seine Aufgabe nach einem Reh und zwei hinterher stürzenden Hunden nicht mehr klar gewesen wäre, hätte ich einen Stopppfiff gemacht und ihm gesagt: das da, den Hasen.

Gut, das hätten die Jäger auch machen können… Theoretisch. Praktisch funktionierte bei den Hunden nichts mehr. Kein Kommpfiff, kein Rufen und auch kein hinterher schimpfen. 

In der Praxis war das sich bewegende Reh für den Münsterländer attraktiver und genauso für den zweiten Hund. Hätten sie ihre Aufgabe besser bewältigen können, wenn sie die Übung mit den Tauscheinheiten gemacht hätten?

Ich glaube nicht.

Genau das sind die Gedanken zu der Übung von oben. Die Gefahr Fehler zu machen sind meines Erachtens höher als der Nutzen, den diese Übung bringen kann.

Welcher Fehler kann passieren?

  1. Ein Hund kann durch diese Übung überhaupt erst auf die Idee gebracht werden, dass noch mehr Stücke in einem Feld liegen. Das heißt, man übt nicht, nicht zu tauschen, sondern zeigt ihm etwas, von dem man nicht möchte, dass er darum weiß. Man selbst bringt ihn auf die Idee.
  2. Man lehrt ihm: da gibt es wichtigere Dinge. Jeder Hund wird im Laufe der Zeit eine Präferenz für etwas bekommen. Warum dein Hund etwas besonders gerne mag, kann viele Ursachen haben. Meine Hunde mögen zum Beispiel einen bestimmten Ball besonders gerne. Lege ich viele Gegenstände auf den Boden finden sie diesen einen Ball durch dessen Geruch oder aussehen bestimmt als erstes heraus aus der Masse. Lege ich nur Vollgummibälle auf den Boden wird dieser Ball auch als Erstes genommen. 

Wenn ich nun eine Übung mache, in der ich für den Hund unwichtiges mit für ihn wichtiges mische, kann es passieren, dass er lernt nach dem (für ihn) wichtigen Element weiterzusuchen. 

In der Dummyarbeit nennt man das dann "hunting with Game".

Das ist nicht erlaubt und führt zu einer Null im Test. Was ich damit sagen möchte, man kann sich mit einer Antitauschübung – oder wie man diese Übung auch noch nennen kann: Unterordnungsübung – auch verkalkulieren, denn was der Hund wirklich lernt, erfährt man eventuell erst viel später an einer anderen Stelle.

Mit dieser Übung kann man aber auch in die Beziehung zum Hund ein Knacks hineinbringen, setzt man den jungen Hund doch gehörig unter Druck, mit der eines nach der anderen Formel und noch blöder: Man bringt ihn in einen Konflikt.

Den jungen Hund unter Druck setzen ist, sobald man mit Gegenständen übt immer gegeben, behaupte ich, da Hunde eher dazu neigen Gegenstände für sich zu beanspruchen. In der Dummyarbeit muss der Hund jedes gefundene Stück auf dem schnellsten Weg zurückbringen und abgeben. Überhaupt trainiert man in der Dummyarbeit für den jagdlichen Hundeverstand antizyklisch, denn ganz ehrlich, wer würde denn sitzen bleiben, wenn das Reh vor einem hochgeht? Aber das ist jetzt nicht das Thema. 

Ob man seinen jungen Hund bereits mit 8 Monaten einem zusätzlichen extra aufgebauten Druck aussetzen möchte, muss man sich selbst beantworten. Wäre ja aber sowieso nur ratsam, wenn man um den Hund weiß und um die Übung.  Die Frage, die man sich stellen darf: wie nimmt man den Druck wieder weg? Durch ein Lob oder dadurch, dass der junge Hund es einfach richtig macht, vorausgesetzt dass ...

Ein Wort zum Thema Druck. 
Druck gibt es in unserer Alltagserziehung immer wieder oder besser er ist ein ständiger Begleiter. Jedes Mal, wenn man die Handlung eines Hundes unterbindet, baut man automatisch Druck auf. Egal, ob man dieses unterbindende Tun mit einem Leckerli schmackhaft macht oder nicht.

Druck ist per se nichts Schlechtes, er gehört zum Lernen dazu, nur ist es ein Unterschied, ob ich verstehe, was da abgeht oder was gefordert wird oder nicht. Ein Beispiel: schreibt man mit einem Erstklässler einen Mathetest zum Thema "Der Satz des Pythagoras", baut das Druck auf. Ein Schüler wird kollabieren unter dem Druck, andere boykottieren, wieder andere unsinnige Dinge aufs Blatt kritzeln. Nun brülle ich als Lehrerin noch mal kurz in den Raum über die Unfähigkeit der Schüler und werfe dann - als alle wieder zum Stift greifen - ein Bonbon hinterher.

Wie wird das Verhältnis von den Schülern zur Lehrerin von nun ab sein? In welchen Lernzustand hat sie die Schüler gebracht und wie werden die Lernerfolge in dem Fach zukünftig weitergehen?

Ein Hund kann ähnlich reagieren. Vermeidung. Boykott oder planloses ausprobieren. Wobei letzteres die beste Möglichkeit ist, aus dieser verkorksten Übung einen positiven Abschluss hinzubekommen.

Dummytraining machen Tauschübungen Sinn?

Wo beginnt tauschen? Oftmals nehmen wir die Möglichkeit für den Hund -  frei zu wählen - bereits ins Training mit ohne darum zu wissen.

Ein Training mit Paul:

In einem Training traf ich auf Paul. Paul war ein echt schneller und beweglicher Golden Rüde von zwei Jahren. Jung, dynamisch und aktiv. Paul hatte aber ein Problem. Er brachte a.) das Dummy nicht zurück, wenn er eines hatte (hunting with Game) oder b.) er nahm es nicht auf, um weiter herumlaufen zu können. Das ist die erweiterte Form von "blinken", der Hund weiß zwar, dass da das Stück liegt, nimmt es aber nicht auf um noch weitersuchen zu können.

Ich frage Jo nach seinen Übungsabläufen.

Ganz normal, sagt Jo der Besitzer. Ich habe ihm das nicht beigebracht.

Ich frage Jo, ob er von Anfang an mit vielen Dummys im Gelände geübt hat?

Seine Antwort: mal so, mal so. Einmal aber habe Paul getauscht. Bei einem Seminar, da habe der Trainer ihm Anti-Tausch-Übungen mit nach Hause gegeben, die habe er zeitweise mit Paul gemacht.

Wie die Übung aussah, möchte ich wissen.

Die 4 besten Anti-Tausch-Übungen, bei denen ein Hund auch tauschen lernen kann:

  1. mehrere Dummys auf einen Haufen legen und der Hund darf immer eines davon picken und muss das dann bringen
  2. mehrere Dummys auf den Boden verteilt legen, dem Hund eines ins Maul geben und mit ihm durch die Dummys gehen, dabei darf er das Dummy im Fang nicht spucken und natürlich nicht tauschen
  3. mehrere Dummys (oder eben Gegenstände gemischt) vor ihm auslegen und ihn auf das jeweils erste Dummy schicken
    und auch andersherum möglich:
  4. Hund in Entfernung absetzen. Vor ihn in deine Richtung Dummys auslegen, Suchenpfiff. Der Hund muss ein Dummy picken und dann über die anderen laufen und zurückbringen


Nach diesen Übungen kann ein Hund das Apportieren entweder ganz einstellen oder eben meiden und hinauszögern.

Ganz vermeiden wird er das Apportieren, wenn er einen Fehler macht – dafür gerügt wird und er den Fehler und die damit verbundene Rüge nicht zuordnen kann.

Hinauszögern und vermeiden wird er – er nimmt einfach lange keinen Gegenstand mehr auf – wenn er die Rüge missversteht, jedoch sein Bedürfnis nach Beute hoch im Ranking steht. Dann kann er wissentlich, dass da Beute liegt, weiter suchen, da so keine Gefahr einer Rüge droht. (erlerntes Verhalten)

Paul hat offensichtlich auch etwas gelernt. Er vermeidet so lange die Aufnahme eines Stückes bis Jo ungeduldig wird, erst dann pickt er und Jo pfeift – das Zeichen für Paul sich auf den Rückweg zu machen.

Das Hunde nicht immer das lernen, was wir mit unseren Methoden sagen möchten, zeigt die Suchenpfiff-Übungs-Idee:

Gerne wird der Suchenpfiff gemacht (beim jungen Hund), sobald der Hund möglichst nahe am Stück angekommen ist. Man möchte den Geruch des Dummys mit dem Suchenpfiff verknüpfen. Später lautet der Satz, wenn ich zur Suche pfeife, liegt da was. Also los, such.

Was nicht wenig Hunde damit (falsch) verknüpfen ist, dass sie die Erlaubnis erhalten Beute aufzunehmen. Unglücklicherweise kam der Suchenpfiff anscheinend immer dann, wenn der Hund gerade picken wollte. Am Ende steht der Hund über dem Dummy und nimmt es nicht auf – weil er auf die (Suchenpfiff) Freigabe wartet. Tja.

Jede*r Besitzer*in schwört, die Nichtaufnahme des Dummys dem Hund nicht beigebracht zu haben. Stimmt. Es war das Ergebnis einer anderen Übung, die der Hund missverstanden hat.

Dummytraining machen Tauschübungen Sinn?

Welche Präferenzen unsere Hunde hätten, weiß man oft erst hinterher. Gut ist, wenn man es erst gar nicht soweit kommen läßt.

Was heißt das für Antitauschübungen in der Dummyarbeit?

Antitauschübungen kann man machen, wenn man:

  • sicher ist, was man da gerade dem Hund beibringt oder üben möchte
  • den Hund in der Situation richtig lesen oder deuten kann
  • und eine klare Regelung hat: was tun, wenn es falsch läuft

Es gibt Trainierende, für die gehört die Antitauschübung genauso zum Programm wie das Apportieren an sich. Für mich definitiv nicht. Für mich gehört diese Übung zur "Neeee, geht ja gar nicht."

Diese Übung langweilt mich zutiefst. Sie ist weder kreativ, noch gehört sie zu meinem Programm. Dennoch weiß ich um sie und wahrscheinlich habe ich sie vor gefühlt 20 Jahren sogar auch einmal gemacht... mit Carron.

Was ich dir sagen möchte: Es gibt Dummytrainierende, die stehen auf diese Übung, die machen die mit einer Emotionslosig- und Gleichgültigkeit, dass man nur sagen kann: ja, ist machbar.

Aber ich sage: man braucht die nicht und trotzdem sagt jemand: aber ich möchte zu mir. Okay.

Ich behaupte, wer diese Übung braucht, hat:

  • einen Fehler im Aufbau gemacht
  • einen schlecht organisierten Rückruf 
  • kann den Hund schlecht lesen und
  • ist vielleicht einfach auch nur nicht kreativ im Training

Mein Fazit: Antitauschübungen oder auch Gehorsamsübungen gibt es jede Menge. Wer meint diese zu brauchen oder diese als Teil der Dummyarbeit sieht, soll sie nutzen. 

Ich halte die Fehler, die bei Übungen dieser Art entstehen können für gefährlicher, als wenn ein Hund einmal tauscht. Was man nicht einfach so durchgehen lassen kann, sondern was man bestenfalls je nach Alter des Hundes gleich vor Ort auflöst. 

Ich selbst löse Tauschfehler gleich vor Ort auf und überdenke dann meinen Übungsaufbau mit Blick auf folgende Komponenten:

  • Alter des Hundes
  • Schwierigkeitsgrad der Übung
  • Aufbau der Übung

Manchmal ist es sogar besser, diesen Fehler zu übergehen und am eigenen Übungsaufbau etwas zu verändern.

Den Konflikt, den ein getauschtes Dummy mit sich bringt, zeigt oft das Verhältnis von Besitzer*in zum Hund

Das ist das eigentliche Problem dem man glaubt vorbeugen zu können und unsere Hunde sind so individuell, dass es bei dem einen klappt - durch eine Antitauschübung bevor dieser jemals getauscht hat, vorbeugen zu können. Beim anderen nicht.

Ja, ich kenne Menschen, die schwören auf diese Übung zur rechten Zeit. Eben dann, wenn der Hund noch nicht genügend Erfahrungen hat - deshalb die 6 Monats-Variante.

Ich kenne auch Menschen, die jedesmal mit genau der Übung scheitern. Aus Angst aber vor einem Live-Fehler diese immer wieder in jungen Monaten mit dem Hund versuchen... und daran scheitern.

So ist das manchmal muss man es selbst ausprobieren um entscheiden zu können ob: sinnvoll oder nicht?

Mein Motto. Take it easy. Tauscht mein junger oder später erfahrener Hund einmal, gehe ich sofort hinaus und lege (mit meinem Hund an meiner Seite) das falsch gepickte oder eben getauschte Dummy mit einem "nein" wieder an die Stelle zurück und fordere meinen Hund auf das andere Dummy mitzubringen.

Hä? Kapiert der Hund was man da gerade mit ihm macht?

Meistens. Vorallem deshalb weil ich die kommenden Retrieves hinter ihm hergehe und zeitnah eingreifen würde, wenn er nicht sofort mit dem Dummy zu mir stürzt. Genau diese Aktion habe ich bis zu dem Tag an dem mehrere Stücke auf einem Bereich liegen mit ihm geübt. Picken und kommen.

Und das ist mein bester Garant dafür, dass er nicht tauscht.

In diesem Sinne wünsche ich dir ein Tausch-freies Training,

es grüßt dich Claudia von KeinKoeter.

 

 

 

 

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